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Wie gefährlich ist Brotschimmel?

Bild zeigt verschimmeltes BrotInsbesondere bei wärmeren Außentemperaturen entsteht schnell einmal Brotschimmel, der sich in der Form eines grün-weißen Pilzbelags zeigt. Das Brot erhält damit nicht nur einen unangenehmen Geschmack und Geruch, sondern es wird auch zu einer Gefahr für die Gesundheit.

Nachfolgend wird erläutert, welche Arten von Schimmel es gibt, wie Brotschimmel entsteht und wie schädlich/giftig er ist. Was ist ratsam, wenn schimmliges Brot gegessen wurde und wie kann Brotschimmel verhindert werden? Auch diese Fragen werden beantwortet.


Inhaltsverzeichnis


Welche Arten von Schimmel gibt es allgemein?

Es gibt viele unterschiedliche Schimmelpilzarten, die sich auf zahlreichen Nahrungsmitteln wie dem Brot gut vermehren können. Es gibt Schimmelpilze, die bestimmte Gifte (Mykotoxine – Wikipedia) produzieren, die für die Gesundheit eine Gefahr sind, insbesondere bei einem dauerhaften oder zu hohen Konsum.

Gefürchtet war schon früher in den Bäckereien der Rote Brotschimmel. Der Gemeine Brotschimmel und der Weiße Brotschimmel sind ebenfalls schädlich auf dem Brot. Auf feuchtem Brot können zahlreiche weitere Pilze wachsen, beispielsweise Arten von Mucor, Geotrichum, Aflatoxin oder Cladosporium. Einige von ihnen scheiden gefährliche Mykotoxine aus. Daher sollte das mit Schimmel befallene Brot entsorgt werden.

Der Aspergillus Flavius ist der Pilz, der am gefährlichsten eingestuft wird. Besonders häufig wird er auf Brot und Nüssen gefunden. Neben dem unerwünschten Schimmel, der zeigt, dass die Lebensmittel verdorben sind, gibt es auch Schimmelarten, mit denen Nahrungsmittel wie bestimmte Käsesorten veredelt werden.

Wie entsteht Brotschimmel?

Es genügt, wenn die Schimmelpilze, die sich über die Sporen ernähren, einen geeigneten Nährboden finden, beispielsweise Lebensmittel wie Brot. Die Sporen befinden sich nahezu überall in der Luft und suchen nach einem geeigneten Ort, um sich niederzulassen und zu Schimmelpilzen heranzuwachsen. Sie entstehen stets an der Oberfläche der Lebensmittel, da sie für ihr Wachstum Sauerstoff benötigen.

Schimmelsporen wachsen hervorragend in der Wärme, also vorwiegend im Sommer. Doch auch im Winter kann Schimmel in gut beheizten Räumen nicht vermieden werden. Als Grundlage dienen Nährstoffe, die in den Lebensmitteln vorkommen. Die Feuchtigkeit spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle, denn diese benötigt der Schimmelpilz zum Überleben. Der Pilz kommt dann durch die Luft auf das Brot.

Wie giftig ist Brotschimmel? Welche Folgen hat der Verzehr?

Das Gefährliche ist, dass sich der Brotschimmel nicht nur an der Oberfläche des Brotes befindet, sondern ebenso unsichtbar im Inneren. Gesundheitsexperten empfehlen daher, angeschimmeltes Brot komplett wegzuwerfen. Wenn der Schimmelpilz sichtbar ist, hat er oftmals das gesamte Lebensmittel durchzogen und dies ist gesundheitsschädlich.

»Schimmliges Brot muss sofort entsorgt werden! «

Mögliche Folgen nach dem Verzehr von verschimmeltem Brot können sein:

  • Erbrechen oder Durchfall
  • Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme
  • Herzprobleme wie Herzrasen
  • Schwankungen des Blutdrucks und Pulses
  • Krämpfe

Häufig werden auch Atemwegserkrankungen, Hautausschläge und Allergien beobachtet. Einige Pilzarten erzeugen sogar Gifte, die Krebs erregen und verschiedene Organe schädigen können. Die giftigen Stoffe im Pilz können zum Beispiel die Funktionsfähigkeit der Leber und Niere beeinträchtigen.

Das Gift Aflatoxin wirkt zudem krebsfördernd. Vor allem Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder chronischen Krankheiten sowie Kinder reagieren auf Schimmel schneller und heftiger.

Kann Brotschimmel auch eingeatmet werden?

Die Ausbreitung des Schimmelpilzes erfolgt über winzige Sporen, die eingeatmet und zu gesundheitlichen Problemen führen können. Das kurzzeitige Einatmen ist für einen gesunden Menschen in der Regel nicht gefährlich. Wenn Menschen mit entsprechender Veranlagung über einen längeren Zeitraum die Schimmelsporen einatmen, kann sich die Schimmelpilzallergie entwickeln.

Dies wird als Asthma bronchiale bezeichnet und äußert sich durch einen Husten und eine erschwerte Atmung. Bei Menschen mit einer geschwächten Abwehr kann das mehrmalige Einatmen der Schimmelsporen zur Lungenentzündung führen (Aspergillus-Pneumonie). Dazu gehören beispielsweise Personen nach einer Chemotherapie, Organtransplantation oder mit einer Immunschwäche durch Krankheiten wie AIDS. Es ist zudem bekannt, dass das Immunsystem geschädigt werden kann.

Ab welcher Menge ist Brotschimmel schädlich und mit welchen Folgen?

Die Wahrscheinlichkeit, an wenig verschimmelten Brot zu sterben, soll höchstwahrscheinlich ausgeschlossen sein. Anders kann es sich bei starken Schimmel-Allergikern oder besonders empfindlichen Menschen verhalten. Extrem selten kann sich auf einem Brot ein tödlicher Schimmelpilz breit machen.

Ausschlaggebend ist auch die Art der Pilzkultur und wie weit sie den Nährboden durchwachsen hat. Ebenso eine Rolle spielen die Menge und Dauer der Abgabe der toxischen Substanzen des Pilzes.

Was tun, nachdem schimmliges Brot gegessen wurde?

Wahrscheinlich hat nahezu jeder Mensch schon einmal aus Versehen schimmliges Brot gegessen. Die meisten Menschen merken nichts davon oder sie reagieren mit Erbrechen und Durchfall darauf. Beim Verzehr kleiner Mengen von mit Schimmel befallenem Brot ist gewöhnlich keine Therapie erforderlich. Der Schimmel wird in diesem Fall im Darm mit dem Stuhl ausgeschieden.

Eine Therapie wird notwendig, wenn eine große Menge der Schimmelpilze verzehrt wurde oder es über einen längeren Zeitraum geschieht. Wenn eine akute Vergiftung mit Pilzgiften vorliegt, sollten Kohletabletten eingenommen werden, um die Folgen zu verringern. Zudem besteht die Möglichkeit eines Darmeinlaufs.

Dadurch wird verhindert, dass die Gifte aus dem Darm aufgenommen werden. Bei Magen-Darm-Beschwerden können entsprechende Medikamente eingenommen werden. Um negative Folgeschäden ausschließen zu können, empfiehlt es sich, die Blutwerte zu kontrollieren, vor allem die Leberwerte.

Wie kann Brotschimmel verhindert werden?

Die Zirbe kann dank der antibakteriellen Wirkung eine gute Unterstützung gegen Schimmel bieten. Der in der Holzsorte enthaltene Duftstoff Pinosylvin verhindert Bakterien und Pilze. Zirbenholz ist damit viel hygienischer als Kunststoff. Zirbenholz kann die Feuchtigkeit besser regulieren. Somit ist die Zirbenholz Brotdose der optimale Aufbewahrungsort für Brot. Das Brot bleibt darin länger frisch, ohne dass es austrocknet und auch Schimmel hat weniger Chancen.

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Fazit
Wenn Brot verschimmelt, ist dies nicht nur ärgerlich, sondern kann auch für die Gesundheit schädlich sein. Einige Schimmelpilzarten erzeugen krebserregende und organschädigende Gifte. Angeschimmeltes Brot sollte komplett weggeworfen werden, denn der Pilz hat oftmals das gesamte Brot mit dem unsichtbaren Pilzgeflecht durchzogen.

Weiterführende Links:
Zirbenholz Luftbefeuchter
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