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Ohne Luft – wie lange kann ein Mensch das aushalten?

Fenster wird geöffnetDer Mensch hält es ohne Luft nur sehr wenige Minuten aus. Damit man selbst jedoch gut durchatmen kann, ist es wichtig, dass die Raumluft verbessert wird.

Oft merkt man es gar nicht oder findet zwischen den unterschiedlichen Beschwerden und einer schlechten Raumluft keinen Zusammenhang. Aber Kopfschmerzen, Müdigkeit, gerötete Augen und eine Neigung zu Infekten und eine verstopfte Nase können die Folgen von einer mit Schadstoffen belasteter Luft sein.



Zusätzlich kann es auch mehrere Jahre oder sogar Jahrzehnte dauern, bis diese Folgen sich erstmalig bemerkbar machen. Das liegt vor allem daran, dass die Raumluft, welche mit Schadstoffen versehen ist, erst seit ungefähr 2 Jahrzehnten in den Fokus von den Umweltforschern gerückt ist und offiziell als ein Risikofaktor eingestuft wurde.

Neurologen sind sich sogar sicher, dass die Umweltgifte, die wir täglich einatmen, für ungefähr 30 Prozent aller Schlaganfälle verantwortlich sind und warnen anlässlich des Welttages des Gehirns genau vor diesem gefährlichen Risiko, welchem viele Menschen Tag für Tag ausgesetzt sind.

So ist es leider so, dass die Menschen wieder zu Höhlenbewohnern geworden sind und somit 90 Prozent der Zeit in Innenräumen verbringen, anstatt draußen an der frischen Luft.

Eine Umfrage von dem YouGov Markt- und Meinungsforschungsinstitut hat sogar ergeben, dass gerade mal 20 Prozent der Teilnehmer einer Studie wussten, dass die Raumluft in den Räumen schlechter ist als die Luft in der freien Natur. Die Unterschiede sind sogar so gravierend, dass diese um bis zum Fünffachen schlechter ist.

Tipps für eine verbesserte Raumluft:

Warnung vor schlechter Raumluft

Mag. Thomas Schlatte, der Sprecher von der Plattform „Meine-Raumluft“ sagt dazu „Wir nehmen täglich zwischen 12 und 15 Kilogramm Raumluft über die Atmung auf. Ohne feste Nahrung können wir 3 Monate überleben, ohne Wasser 3 Tage, aber ohne Luft nur 3 Minuten. Luft stellt daher unser wichtigstes Lebensmittel dar!“.

Des Weiteren sagt er, dass nicht nur von draußen die Schadstoffe in die Räume hinein gelangen, sondern ebenfalls durch den Menschen produziert werden. Zusätzlich ist natürlich auch das Luftvolumen in einem Raum wesentlich geringer, was dazu führt, dass die Schadstoffkonzentration steigt.



Wir Menschen selbst verunreinigen die Luft durch unterschiedliche Verhaltensweisen, wie zum Beispiel das Putzen, das Kochen, durch unsere Atmung oder durchs Rauchen und andere Dinge. Vor allem in den Sommermonaten stellt diese Tatsache eine Herausforderung dar, denn zu dieser Jahreszeit ist das Verhältnis von der Luftfeuchtigkeit und der hohen Temperatur für das Wachstum von Schimmelpilzen ideal.

Zusätzlich hat Mag. Thomas Schlatte noch einen Tipp: „Bei Außentemperaturen jenseits der 30er-Marke kühlen Sie die Raumluft am besten auf maximal 23-27 Grad bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 35-65%“. Mehr dazu auch unter: Optimale Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer.

So kann man Vorkehrungen treffen

Im Sommer ist es also umso wichtiger, für eine optimale Durchlüftung zu sorgen. Zusätzlich ist es ratsam, Materialien zu vermeiden bzw. auszutauschen, welche eine starke Ausdünstung von problematischen Stoffen haben.

Zu diesen Stoffen gehören unter anderem Formaldehyd, Toluol, Benzol und Naphthalin, alles also Stoffe, die nachweislich gesundheitsschädlich sind. Das kommt vor allem bei Teppichen vor oder bei stark lackierten Gegenständen, bei Spanplatten oder bei vielen Farben und geklebten Möbeln.

Echtholz bzw. Massivholzmöbel wie zum Beispiel ein Zirbenbett, sorgen hingegen für ein gutes Raumklima bzw. tragen positiv dazu bei.

Des Weiteren ist auch bei Klimaanlagen Vorsicht geboten, denn diese können zu echten Keimschleudern mutieren. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, sie regelmäßig warten zu lassen. Mit einem Zirben Raumlüfter sorgen Sie für eine keimfreie Optimierung des Raumklimas.

Außerdem ist es natürlich nicht nur für die eigene Gesundheit, sondern auch für die Raumluft und somit für die anderen Familienmitglieder ratsam, nicht zu rauchen und umweltfreundliche Putzmittel zu verwenden.



Grünpflanzen sehen nicht nur toll aus, sondern haben zusätzlich die Eigenschaft, Staub zu binden und für mehr Luftfeuchtigkeit zu sorgen. Die Luftfeuchtigkeit selbst sollte im Übrigen zwischen 40 – 60 Prozent liegen.

Des Weiteren sollten elektronische Geräte bei Nichtnutzung vom Strom getrennt werden, was besonders einfach mit einem Steckdosenschalter geht und zusätzlich Stromkosten einsparen würde.

Besonders dann, wenn man selbst Allergien hat oder ein Allergiker mit im Haushalt wohnt, ist es wichtig, einen Staubsauger zu benutzen, der einen HEPA-Filter, den sogenannten Feinstaubfilter, hat.

Außerdem bietet der Markt mittlerweile moderne Luftreiniger, welche nicht nur eine angenehme und praktische Kühlfunktion haben, sondern neben den Feinstaubpartikeln auch die Gräser mit filtern. Das ist durch den Einsatz von speziellen Hightech-Filtern möglich, die eine Glasfaser- oder Aktivkohleschicht haben.

Nach der Filterung wird nun die saubere Luft durch den Einsatz einer sogenannten Oszillation in dem kompletten Raum verteilt.

Weiterführende Links: Zirbenkissen

 


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